Buchvorstellung und Lesung ‚Hamburgs Baseballschlägerjahre – Rechte und rassistische Gewalt in den 1980er Jahren‘

Share Pic zu der Buchvorstellung Oben im Bild ein weißer Kasten mit dem Text "Lesung und Buchvorstellung mit Felix Krebs und Florian Schubert ' ‚Hamburgs Baseballschlägerjahre – Rechte und rassistische Gewalt in den 1980er Jahren. Gesellschaftliche Ursachen und staatliche Reaktionen‘ in Kooperation mit dem Buchladen ‚Rote Straße‘ und dem AStA der Universität Göttingen'" Unten links ein weißer Kasten mit schwarzer Schrift mit "05.06.2026 | 19 Uhr | Buchladen 'Rote Straße' (Nikolaikirchhof 7, Göttingen)" In der Mitte ein Foto eines weißen Holzstuhls, wo die Sitzfläche aus Korb ist, darauf liegt ein graues Buch mit dem Cover des Buches welches vorgestellt wird.‚Hamburgs Baseballschlägerjahre – Rechte und rassistische Gewalt in den 1980er Jahren. Gesellschaftliche Ursachen und staatliche Reaktionen‘
mit Felix Krebs und Florian Schubert

05.06.2026 | 19 Uhr | Buchladen ‚Rote Straße‘ (Nikolaikirchhof 7, Göttingen)

in Kooperation mit dem Buchladen ‚Rote Straße‘ und dem AStA der Universität Göttingen

Geflüchtetenunterkünfte, die brennen, Neonazis die Menschen jagen, angreifen, schwer und zum Teil tödlich verletzten. Der rassistische Mob, der sich vor dem brennenden Sonnenblumenhaus in Rostock eine Bratwurst kauft, das Grundrecht auf Asyl, dass in Folge der rassistischen Mobiliserungen faktisch abgeschafft wird. Die 1990er Jahre sind als sogenannte ‘Baseballschlägerjahre’ in die Geschichte eingegangen. Aber die eskalierende rechte Gewalt kam nicht aus dem Nichts und begann nicht erst mit dem Jahreswechsel 1989-1990.

In ihrem Buch zeichnen Felix Krebs und Florian Schubert die Alltäglichkeit rechter Gewalt und die Bedingungen unter denen sie entstehen konnte im Hamburg der 1980er Jahre nach. Sie führen auf, dass es in den 1980er Jahren in Hamburg mindestens acht Tötungen mit möglichem rechtem/rassistischem Hintergrund und mindestens 13 Bomben- und Brandanschläge, sowie über sechzig vollendete Körperverletzungen mit zum Teil mehreren Opfern und zum Teil schweren Verletzungen, gab.

Durch ihr Buch zeigen sie, dass rechte Gewalt bis hin zu Morden kein Phänomen ist, welches vor allem durch den aggressiven Nationalismus seit der Wiedervereinigung, oder durch spezifische Ursachen in der ehemaligen DDR erklärt werden kann, sondern ihre Ursache vor allem in der Gesellschaft der alten Bundesländer hatte.

Im Anschluss an die Buchvorstellung wird es Raum für Fragen geben.

Der Buchladen Rote Straße ist über Treppen oder eine steile Rampe, die mit Unterstützung befahrbar ist, erreichbar.

Am 21.05.93 wurde Michi Romanowski von Neonazis aus rassistischen Gründen umgebracht

Share Pic zu dem Beitrag. Große vierspurige Straße bei Nacht mit orangen leuchtenden Laternen. Über das Bild ist weißer Text:"Nichts erinnert am Tatort in der Godehardstraße daran, dass hier vor mehr als 30 Jahen Michi Romanowski von Neonazis aus rassistischen Gründen umgebracht wurde." Unten das Logo des ABAG. Um das Foto ist ein kleiner weißer Rahmen. Zum 33. Jahrestag der rassistisch motivieren Tötung von Michael Romanowski gedenken wir ihm und allen Betroffenen und Opfern (extrem) rechter Gewalt und veröffentlichen den Text ‚Geschichten derer erzählen, die fehlen – Namen lernen, die wir noch nicht kennen- Vergessene Todesopfer rechter Gewalt in den 1990er Jahren in und um Göttingen‚ aus der ‚Hingeschaut #6‘.

Lasst uns die Namen lernen, die wir noch nicht kennen, die Geschichten derer erzählen, die bisher fehlen.

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Save the Dates! Zwei Veranstaltungen Anfang Juni

Save the Dates Share Pic mit schwarzer Schrift auf weißem Untergrund mit schwarzen Aquarellpartikeln:"Save the Dates 
05.06.2026 Buchvorstellung - 'Hamburgs Baseballschlägerjahre - Rechte und rassistische Gewalt in den 1980er Jahren. Gesellschaftliche Ursachen und staatliche Reaktionen' mit Felix Krebs und Florian Schubert | ABAG in Kooperation mit dem Buchladen 'Rote Straße' und dem AStA der Universität Göttingen | 05.06.2026 | 19 Uhr  | Buchladen 'Rote Straße' (Nikolaikirchhof 7, Göttingen) 
08.06.2026 Podiumsgespräch - 'Rechte Gewalt im "roten" Göttingen - Podiumsgespräch zu neonazistischer Gewalt und dem Kampf dagegen in den 80er und 90er Jahren im "braunen" Südniedersachsen'  | ABAG in Kooperation mit dem AStA der Universität Göttingen | 08.06.2026 | 19:00 Uhr  | Auditorium Göttingen (Weender Landstraße 2)" 
Neben dem Text rechtsseitig eine Grafik einer Nelke. Buchvorstellung ‚Hamburgs Baseballschlägerjahre – Rechte und rassistische Gewalt in den 1980er Jahren. Gesellschaftliche Ursachen und staatliche Reaktionen‘ mit Felix Krebs und Florian Schubert | ABAG in Kooperation mit dem Buchladen ‚Rote Straße‘ und dem AStA der Universität Göttingen | 05.06.2026 | 19 Uhr  | Buchladen ‚Rote Straße‘ (Nikolaikirchhof 7, Göttingen)

Podiumsgespräch ‚Rechte Gewalt im „roten“ Göttingen – Podiumsgespräch zu neonazistischer Gewalt und dem Kampf dagegen in den 80er und 90er Jahren im „braunen“ Südniedersachsen‘  | ABAG in Kooperation mit dem AStA der Universität Göttingen | 08.06.2026 | 19:00 Uhr  | Auditorium Göttingen (Weender Landstraße 2)

ab 17:30 Uhr wird außerdem die Ausstellung „Migrantischer Widerstand im Hamburg der 1990er Jahre“ von Gürsel Yıldırım gezeigt

Vortrag ‚Völkische Landnahme‘ mit Fachjournalistin Andrea Röpke

Sharepic zum Vortrag in zwei weißen Kästen die Daten zur Veranstaltung "Völkische Landnahme – Ideologie, Erziehung und politische Einflussnahme mit Fachjournalistin Andrea Röpke" "08.04.2026 | 19 Uhr | ver.di Haus Göttingen (Groner-Tor-Straße 32, Göttingen)" im Hintergrund ein Mann mit einer völkischen grauen Jäger Jacke und linksseitig sieht man auf der Hand eine Lebensrune scheinen.Vortrag ‚Völkische Landnahme – Ideologie, Erziehung und politische Einflussnahme‘ | Referent*in: Andrea Röpke | veranstaltet von: ABAG | 08.04.2026 | 19 Uhr | ver.di Göttingen (Groner-Tor-Straße 32)

Seit Jahren siedeln sich junge extrem Rechte bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet; es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger*innen von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung“ zu verhindern. Über die neue russische ‚Anastasia‚-Bewegung und ihre Idee der Gründung von Familienlandsitzen gewinnen wehrhafte und „vaterländisch“-geprägte Landnahme-Ideen auch in Niedersachsen neue Dynamik. Völkische Ideologie ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, dennoch ist sie Bestandteil der Politik der AfD, und auch in rechtsesoterischen und Reichsbürger- Kreisen breitet sie sich aus.

Die Fachjournalistin Andrea Röpke verfolgt seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigt die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine deutlich unterschätzte Gefahr.

 

Kaffee, Kuchen, Hingeschaut #6

SharePic zum Kaffee, Kuchen, Hingeschaut Event. Lilablauer Verlauf im Hintergrund, oben in einer künstlerischen Schrift: Kaffee Kuchen Hingeschaut 14.02.26 - 14 Uhr Rotes Zentrum Göttingen (Lange-Geismar-Straße 2) Vorstellung und Release der neuen Vereinszeitschrift 'Hingeschaut #6' Linkesseitig das Cover der neuen Vereinszeitschrift als Brochüren Morkup und eine Kaffee Tasse mit dem ABAG Logo im SchaumEndlich erscheint die neue Ausgabe der Vereinszeitschrift ‚Hingeschaut #6‘ des Antifaschistischen Bildungszentrum und Archiv Göttingen e.V.!
Das wollen wir mit euch feiern.

Am Sonntag 15.02.26 gibt es ab 14 Uhr im Roten Zentrum (Lange-Geismar-Straße 2, Göttingen) Kaffee und Kuchen.

Um 14:30 Uhr stellen wir die Themen der neuen ‚Hingeschaut #6‘ vor.

Vortrag ‚Die extreme Rechte in Uslar und Region‘

Sharepic zum Vortrag in zwei weißen Kästen die Daten zur Veranstaltung " Vortrag - Die extreme Rechte in Uslar und Region - veranstaltet von Demokratiebündnis Uslar-Bodenfelde" "11.02.2026 | 19 Uhr | Ec. Gemeindehaus Uslar (Kreuzstraße 5, Uslar" Im Hintergrund ein Bild eines alten Mannes in einem ANzug und einer OP Maske in einem RaumVortrag ‚Die extreme Rechte in Uslar und Region‘ | Referent*innen: ABAG | veranstaltet von: Demokratiebündnis Uslar Bodenfelde | 11.02.2026 | 19 Uhr | Ev. Gemeindehaus Uslar (Kreuzstr. 5 37170 Uslar)

Rechte Gruppen gibt es nicht nur weit weg. Sie sind auch in unserer Region aktiv.
Wir sprechen darüber: Die extreme Rechte in Uslar und Region
Zusammen mit dem Demokratiebündnis Uslar-Bodenfelde.

Save the Dates!

Save the Dates Share Pic Im Hintergrund dunkle Aquarell Pinselpunkte als Schrift im Sharepic: Save the dates - 11.02.2026 Vortrag 'Die extrem Rechte in Uslar und Region 19 Uhr | Ev. Gemeindehaus Uslar (Kreuzstraße 5, Uslar) 14.02.2026 'Kaffee, Kuche, Hingeschaut' Vorstellung und Relase der neuen Vereinszeitschrift Hingeschaut 6 | 14 Uhr | Rotes Zentrum Göttingen (Lange-Geismar-Straße 2)Unsere Veranstaltungen in der nächsten Woche

Vortrag ‚Die extreme Rechte in Uslar und Region‘ | Referent*innen: ABAG | veranstaltet von: Demokratiebündnis Uslar Bodenfelde | 11.02.2026 | 19 Uhr | Ev. Gemeindehaus Uslar (Kreuzstr. 5 37170 Uslar)

‚Kaffee, Kuchen, Hingeschaut! #6‘ | Antifaschistisches Bildungszentrum und Archiv Göttingen | 15.02.2026 | 14 Uhr | Rotes Foyer (Lange-Geismar-Str. 2, Göttingen)

 

Werkstattvortrag ‚Wie umgehen mit rechten StreamerInnen und MedienmacherInnen?‘

Sharepic zu dem Werkstattgespräch "Wie umgehen mit rechten StreamerInnen und MedienmacherInnen" Im Hintergrund ein Foto eines rechten Streamers mit Handys an einem Stativ und Presseausweis um den Hals. Oben und unten weiße Balken mit schwarzer Schrift: "Wie umgehen mit rechten StreamerInnen und MedienmacherInnen? veranstaltet von 'Studis gegen rechts Göttingen' und 'Bündnis gegen rechts Göttingen'" "02.02.2026 | 18 Uhr | ZHG 006 der Uni Göttingen (Platz der Göttinger Sieben 5)"Spätestens seit den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen und dem ‚Kulturkampf‘ der AfD schießen sie wie Pilze aus dem Boden: (extrem) rechte StreamerInnen und MedienmacherInnen. In diesem kleinem Input wird darauf eingegangen, wann die StreamerInnen aufgekommen sind,wer sie exemplarisch sind, was sie so erfolgreich macht und wie man sich gegen sie, auch rechtlich, wehren kann.

Der kleine Input ist als Werkstattgespräch konzipiert und möchte mit euch diskutieren, wie mit Versuchen rechter Berichterstattung umgegangen werden kann.

02.02.2026 | 18 Uhr | ZHG 006 der Uni Göttingen | Referent*innen: ABAG | veranstaltet von Studis gegen Rechts Göttingen und vom Bündnis gegen Rechts Göttingen