Kaffee, Kuchen, Hingeschaut 2023

Endlich erscheint die neue Ausgabe der Vereinszeitschrift ‚Hingeschaut #4‘ des
Antifaschistischen Bildungszentrum und Archiv Göttingen e.V.!
Das wollen wir mit euch feiern.
Am 05.08.23 gibt es im Roten Zentrum (Lange-Geismar-Straße 2) Kaffee und Kuchen.
Um 15:30 Uhr stellen wir die Themen der neuen ‚Hingeschaut‘ vor. Im Anschluss wird es ein kurzes Zeitzeug*innengespräch über die Produktion antifaschistischer Zeitschriften in den späten 1980er Jahren geben. Es wird spannend und ein bisschen anekdotisch.

Chronik 2022 Auswertung veröffentlicht

Im Jahr 2022 erfasste das Antifaschistische Bildungszentrum und Archiv Göttingen e.V. (ABAG) 482 Einträge in seiner Chronik zu rechten Aktivitäten in Südniedersachsen und dem thüringischen Eichsfeld. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr über 160 Ereignisse mehr erfasst. Der Großteil der Einträge ist auf die verschwörungsideologischen Proteste der Corona-Leugner*innen in der Region zurückzuführen. „Die auf den Aufmärschen verbreiteten Inhalte sind anschlussfähig an die Themen der extremen Rechten. Sie sind insbesondere antisemitisch und relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus, daran hat sich auch im dritten Jahr der Pandemie nichts geändert“, bilanzieren die Autor*innen. Auch in 2022 mussten wieder mehrere rassistische, antisemitische und anti-linke Angriffe dokumentiert werden. Es wurden unter anderem Drohbriefe an Synagogen, Moscheen und Parteibüros verschickt.

Die gesamte Auswertung hier

Das Antifaschistische Bildungszentrum und Archiv Göttingen dokumentiert im Rahmen seiner Chronik unter anderem rechte, rassistische und antisemitische Vorfälle in Form von Aufmärschen, Bedrohungen und Propagandaaktionen. Solche Vorfälle können per unter chronik@antifaschistisches-archiv.org oder über unser Kontaktformular gemeldet werden.

Chronik 2022 Januar – April

Unsere Auflistung extrem rechter Aktivitäten für die Region Göttingen sowie die Landkreise Göttingen, Northeim und Eichsfeld ist nun auf unserer Homepage einsehbar

Veranstaltungsreihe ‘Märkte Memes Männerbünde’

Medien & Erscheinungsformen der extremen Rechten

Zeitschriften lesen | Antifaschistisches Bildungszentrum und Archiv Göttingen | 08.10.2022 | 14 Uhr | Saal Rote Hilfe Haus (Lange-Geismar-Str. 3, Göttingen)

Was macht eigentlich ein Antifaschistisches Archiv und was kann man dort lesen? Einen Nachmittag lang laden wir zum gemeinsamen Lesen (historischer) Göttinger Zeitschriften und Quatschen ein. Außerdem stellen wir einige ausgewählte rechte Primärquellen vor, und erklären warum es sinnvoll sein kann, auch diese manchmal zu lesen. Los geht es um 14:00 Uhr mit der Vorstellung rechter Zeitschriften. Danach kann nach Lust und Laune in unserem Bestand gestöbert werden.

Rechte Strukturen in Südniedersachsen | Antifaschistisches Bildungszentrum und Archiv Göttingen | 27.10.2022 | 20 Uhr | Theaterkeller (Geismarlandstr. 19, Göttingen)

Nazis? Die gibt es doch nicht in Göttingen, oder? Göttingen gilt seit
Jahrzehnten als tolerante und alternativ geprägte Stadt. Dabei wird oft
übersehen, dass eine militante und bundesweit vernetzte extreme Rechte
auch zur Regionalgeschichte Südniedersachsens gehört. Mit dem Vortrag
wollen wir auf die Geschichte der rechte Szene in Südniedersachsen
eingehen und die aktuellen Entwicklungen skizzieren. Wir wollen
einen Überblick darüber geben, welche Strukturen es gibt und wie diese untereinander vernetzt sind.
Der Vortrag ist als Einstiegsvortrag konzipiert. Es wird kein Vorwissen
benötigt.
 

Vereinszeitschrift ‘Hingeschaut #3’ erschienen!

Anfang Juni 2022 ist Ausgabe 3 unserer jährlich erscheinende Vereinszeitschrift erschienen.

Unterstützer*Innen unseres Vereins haben die ‘Hingeschaut #3’ schon zugeschickt bekommen.

Im Buchladen ‘Rote Straße’ (Nikoleikirchof 7, Göttingen) kann diese nach Spende auch mitgenommen werden.

Kaffee, Kuchen, Hingeschaut! 2022

Save the Date!

Am 11. Juni erscheint unsere neue Ausgabe der Hingeschaut! Euch erwartet wieder eine Vielzahl interessanter Beiträge. Beim gemeinsamen Kuchenessen können wir darüber ins Gespräch kommen.

11.06.2022 | 15 Uhr | vor dem Roten Zentrum (Lange-Geismar-Str. 2, Göttingen)

Chronik 2021 Auswertung – Deutliche Zunahme dokumentierter rechtsoffener und verschwörungsideologischer Veranstaltungen im Jahr 2021

Im Jahr 2021 stellte das Antifaschistische Bildungszentrum und Archiv Göttingen e.V. (ABAG) eine deutliche Steigerung extrem rechter, NS-verharmlosender und durch teils antisemitische Verschwörungserzählungen geprägte Veranstaltungen fest. Für diese Entwicklung sind insbesondere die gestiegene Anzahl an Aufmärschen der sogenannten Corona-Leugner*innen sowie die im Rahmen der Bundestags- und Kommunalwahlkämpfe durchgeführten Infostände verantwortlich. Insbesondere im Zusammenhang mit den pandemieverharmlosenden Protesten kam es immer wieder zu Übergriffen und Bedrohungen gegenüber anwesenden Journalist*innen.

Im Gegensatz zu den gestiegenen Fallzahlen im Veranstaltungsbereich verzeichnet das ABAG im Bereich rechter Propaganda erfreulicherweise einen Rückgang der gemeldeten Vorfälle. Ein Mitglied des ABAGs führt aus: „In den vorangegangenen Jahren waren mutmaßlich vor allem die Kameradschaftszenen in Einbeck sowie diverse extrem rechte Kleingruppen in Göttingen für einen Großteil der verbreiteten anti-linken und rassistischen Propaganda verantwortlich. Seitdem einige wichtige Protagonisten dieser Gruppen nicht mehr in Göttingen und Umgebung wohnen, hat auch deren öffentliche Raumnahme deutlich nachgelassen.“

Das Antifaschistische Bildungszentrum und Archiv Göttingen dokumentiert im Rahmen seiner Chronik unter anderem rechte, rassistische und antisemitische Vorfälle in Form von Aufmärschen, Bedrohungen und Propagandaaktionen. Solche Vorfälle können unter chronik@antifaschistisches-archiv.org gemeldet werden.


Die Auswertung der Chronik 2021 wird außerdem in der dritten Ausgabe der Vereinszeitschrift des ABAG, der Hingeschaut!, veröffentlicht, die im Frühjahr 2022 erscheinen wird. Für Rückfragen stehen wir unter den genannten Kontaktdaten zur Verfügung. Die gesamte Auswertung kann hier eingesehen werden.