Vortrag ‚Studentenverbindungen in Göttingen und die extreme Rechte – eine Einführung‘

Share Pic zum Vortrag Oben im Bild ein weißer Kasten mit dem Text "Vortrag Studentenverbindungen in Göttingen und die Extreme Rechte - eine Einführung" Unten links ein weißer Kasten mit schwarzer Schrift mit "28.10.2026 | 19 Uhr |ZUG 004 der Uni Göttingen (Platz der Göttinger Sieben 5" In der Mitte ein Foto vo einem Burschenschaftler mit einer Fakel in der Hand und einem typischen Hut von Verbindungen28.10.2026 | 19 Uhr | ZHG 004 der Universität Göttingen (Platz der Göttinger Sieben 5)

Die ersten modernen Studentenverbindungen entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Kontext der deutschen Nationalbewegung. Dabei verstanden und verstehen sich gerade bestimmte Typen studentischer Verbindungen wie Burschenschaften aufgrund ihrer historischen Ursprünge als entschieden politische Bünde.
Andere Korporationsgemeinschaften wie etwa Landsmannschaften vertraten spätestens während des Deutschen Kaiserreiches klar völkisch-nationalistische Positionen, zu denen sich noch heute eine nicht unbedeutende Minderheit im Korporationswesen vehement bekennt.
In der jüngeren Vergangenheit befanden sich Korporationen noch in einer Krise. Doch mit dem Aufstieg der AfD sieht vor allem ihr rechter Flügel neue Chancen, ihre politischen Ansichten wieder salonfähig zu machen.
In dem Vortrag werden zunächst die Besonderheiten von Studentenverbindungen als soziale Gemeinschaften sowie ihre geschichtliche Entwicklung skizziert, um in der Folge auf gegenwärtige Verstrickungen in der Neuen und extremen Rechten einzugehen.